Motion Studio 1.0 Windows Client ist jetzt verfügbar

Erstellen, prüfen und integrieren Sie parameterbasierte Multi-Axis-Motions für Spiele, Mods, Video, Audio und andere interaktive Software.

Nach der Veröffentlichung von Motion Studio 1.0 auf MiraPlay Web ist nun auch der MiraBot Motion Studio Windows Client verfügbar, zusammen mit dem offiziellen Developer Guide.

Motion Studio wurde für TCode-basierte Multi-Axis-Geräte entwickelt. Neben MiraBot kann es auch mit kompatiblen Drittanbieter-Geräten wie OSR2+ und SR6 verwendet werden.

Multi-Axis-Motions mit Parametern erstellen

Motion Studio bietet einen parameterbasierten Workflow zur Erstellung von Multi-Axis-Motions.

Anstatt eine vollständige Bewegung als lange Sequenz einzelner Positionspunkte zu definieren, können Nutzer eine Motion erstellen, indem sie Parameter wie die folgenden anpassen:

  • Motion-Bereich
  • Geschwindigkeit und BPM
  • Trajektorientyp
  • Phase
  • Exzentrizität
  • Beteiligte Achsen

Mehrere Motions können außerdem zu einer Session angeordnet werden, um längere Sequenzen, mehrstufige Inhalte oder Video- und Audio-Timelines zu erstellen.

Der Windows Client enthält den vollständigen Workflow zur Erstellung von Motions und Sessions, Motion-Kurven, eine 3D-Gerätevorschau, Project-Verwaltung und Zugriff auf Motion Hub.

Entwickelt für Spiele, Mods und Drittanbieter-Anwendungen

Die wichtigste Erweiterung des Windows Client ist seine lokale Motion-Laufzeitumgebung und HTTP API.

Jede Motion und jede Session besitzt einen eindeutigen Code. Ein Spiel, Mod oder eine andere Drittanbieter-Anwendung kann diesen Code aufrufen, wenn ein Ereignis eintritt, während der Windows Client Folgendes übernimmt:

  • Laden der ausgewählten Motion oder Session
  • Interpretieren der Multi-Axis-Parameter
  • Verwalten des aktuellen Ausführungsstatus
  • Verbinden mit dem Gerät
  • Senden der erzeugten Motion-Ausgabe

Dadurch können Entwickler Motion-Inhalte vom Anwendungscode trennen. Die Anwendung muss lediglich entscheiden, wann eine Aktion stattfinden soll und welche Motion oder Session aufgerufen wird.

Ein einfacher Entwicklungsworkflow

Der grundlegende Integrationsprozess ist übersichtlich:

  1. Erstellen Sie eine Motion oder Session im Windows Client.
  2. Prüfen und passen Sie das Ergebnis mit dem integrierten 3D-Gerätemodell an.
  3. Kopieren Sie den Ressourcen-Code.
  4. Ordnen Sie den Code einem Ereignis im Spiel, Mod oder in der Anwendung zu.
  5. Rufen Sie die Ressource über die lokale API auf.

Motion-Erstellung, Vorschau, Gerätetest und Integrations-Debugging können alle im selben Client durchgeführt werden.

Zugehörige Motion- und Session-Ressourcen können außerdem als Project über Motion Hub veröffentlicht werden. So können Nutzer die Ressourcen unabhängig von der Anwendung selbst beziehen.

Wofür kann es verwendet werden?

Spiele und Mods

Lösen Sie Motion- oder Session-Ressourcen durch Spielereignisse, Charakterzustände, Animationen, Szenenwechsel, Rhythmusereignisse oder Benutzeraktionen aus.

Video und Audio

Verwenden Sie Video-Timelines, Wiedergabepositionen, Musikabschnitte, BPM-Änderungen oder andere Medienereignisse, um Motion-Inhalte auszulösen.

Andere interaktive Software

Integrieren Sie Motion Studio in Remote-Control-Tools, Live-Interaction-Anwendungen, Automatisierungsprogramme, Prototypen und andere Software, die Multi-Axis-Gerätebewegungen benötigt.

Download und Dokumentation

Motion Studio Windows Client & Developer Guide: Herunterladen

Der Developer Guide behandelt die verfügbaren lokalen API-Endpunkte, Anfrage- und Antwortformate, Motion- und Session-Aufrufe, Laufzeitsteuerung, Integrationsworkflow, Debugging-Hinweise und Entwicklungsbeispiele.

Wir laden Entwickler von Spielen, Mods und Drittanbieter-Anwendungen ein, den Motion Studio Windows Client auszuprobieren.

Fragen zur Entwicklung und Integration sind auch in unserem Community-Diskussionsthread willkommen.

Warenkorb