Einsteiger-Guide für Videos, VR, Spiele, Apps & OSR-kompatible Nutzung
Wenn Sie MiraBot noch nicht kennen, ist eine der ersten Fragen wahrscheinlich ganz einfach:
Was kann ich eigentlich damit machen?
Die kurze Antwort lautet: ziemlich viel.
MiraBot kann physische Bewegungen mit normalen Videos, VR-Inhalten, Funscripts, unterstützten Spielen, Smartphone-Gesten und einer wachsenden Auswahl an OSR-kompatibler Software synchronisieren. Sie können ganz einfach damit beginnen, ein Video auf Ihrem Smartphone abzuspielen, und später Multi-Achsen-Skripte, VR-Wiedergabe, Game-Integrationen, Motion Recording, Remote-Steuerung und fortgeschrittenere OSR-Workflows erkunden.
Und das Wichtigste: Sie müssen nicht alles auf einmal lernen.
Für die meisten neuen Nutzer ist MiraPlay AiO auf dem Smartphone oder MiraPlay Web auf dem PC der einfachste Einstieg. Das größere OSR-Ökosystem steht Ihnen jederzeit offen, wenn Sie später mehr ausprobieren möchten.

1. Was ist eigentlich ein Funscript?
Ein Funscript ist eine Bewegungsdatei, mit der die Bewegung eines Geräts mit einem Video oder anderen Medien synchronisiert wird.
Sie können es sich wie eine zusätzliche Bewegungsspur vorstellen, die parallel zum Video läuft. Das Video liefert Bild und Ton, während das Funscript dem Gerät vorgibt, wohin es sich bewegen soll und wann.
Bei einem herkömmlichen Single-Axis-Gerät steuert ein Funscript normalerweise nur Stroke – also die grundlegende Vor- und Zurückbewegung.
MiraBot geht einen Schritt weiter und unterstützt Multi-Achsen-Bewegungen.
Je nach Gerät, Software, Skript und Konfiguration können folgende Bewegungen unterstützt werden:
Stroke, Roll, Pitch, Surge, Sway und Twist.
Dadurch können wesentlich komplexere Bewegungen als eine einfache lineare Bewegung wiedergegeben werden.
Single-Axis vs. Multi-Axis
Ein normales Funscript enthält möglicherweise nur:
Stroke ↑ ↓
Ein Multi-Achsen-Skript kann zusätzliche Bewegungen enthalten, zum Beispiel:
Roll · Pitch · Twist · Surge · Sway
Diese zusätzlichen Achsen können dieselbe Szene deutlich dynamischer und natürlicher wirken lassen.
Multi-Achsen-Skripte werden normalerweise als separate Dateien für jede Achse gespeichert. Ein Skript-Set kann beispielsweise neben einer normalen .funscript-Datei auch Dateien wie .twist.funscript, .roll.funscript oder .pitch.funscript enthalten.
Die gute Nachricht: Sie benötigen nicht immer ein vollständiges Multi-Achsen-Skript, um Multi-Achsen-Bewegungen zu erleben. Darauf kommen wir gleich noch zurück.

2. Starten Sie mit Ihrem Smartphone — MiraPlay AiO
Für die meisten neuen MiraBot-Nutzer ist MiraPlay AiO der einfachste Einstieg.
Die App verwandelt Ihr Smartphone in eine umfassende Steuerzentrale für MiraBot. Sie können Videos und Skripte abspielen, Bewegungen mit dem Smartphone steuern, eigene Multi-Achsen-Bewegungen aufnehmen, Online-Inhalte durchsuchen und sogar Remote-Interaktionen ausprobieren – für viele alltägliche Workflows ganz ohne PC.
Video Sync — Videos und Funscripts direkt auf dem Smartphone abspielen
Wenn Sie bereits ein Video und das passende Funscript besitzen, bietet Video Sync eine der einfachsten Möglichkeiten, MiraBot zu nutzen.
Importieren Sie das Video und das Skript in MiraPlay AiO, verbinden Sie Ihren MiraBot und starten Sie die Wiedergabe.
Video Sync unterstützt normale 2D-Videos sowie 3D-SBS- und VR-Videoformate. Auch Multi-Achsen-Skript-Sets können geladen werden, sodass kompatible MiraBot-Konfigurationen mehrere Bewegungsachsen statt nur Stroke wiedergeben können.
Das ist ein guter Einstieg, wenn Sie Folgendes möchten:
Smartphone + Video + Funscript + MiraBot
mit möglichst wenig zusätzlicher Software.

Gesture Sync — Verwandeln Sie Ihr Smartphone in einen Bewegungscontroller
Funscripts sind nicht die einzige Möglichkeit, MiraBot zu steuern.
Mit Gesture Sync wird Ihr Smartphone selbst zu einem Echtzeit-Bewegungscontroller.
Die App nutzt das Gyroskop des Smartphones zusammen mit Touchscreen-Eingaben, um Ihre Bewegungen in MiraBot-Bewegungen umzusetzen. Neigen oder drehen Sie Ihr Smartphone oder bedienen Sie die Steuerelemente auf dem Bildschirm – MiraBot reagiert in Echtzeit.
Die verschiedenen Gesture-Sync-Modi bieten unterschiedliche Steuerungsmöglichkeiten.
Auto Mode ist für eine einfache Einhandbedienung ausgelegt.
4x Mode ermöglicht eine direktere Steuerung eines Vier-Achsen-Bewegungssatzes.
6x Mode erweitert dieses Konzept für eine umfassendere Multi-Achsen-Steuerung auf kompatiblen Konfigurationen.
Statt einfach eine vorgefertigte Bewegung auszuwählen und abzuspielen, werden Sie selbst Teil der Steuerung.
Dadurch eignet sich Gesture Sync nicht nur für die manuelle Steuerung, sondern auch für die Erstellung von Bewegungen, Multi-Axis Assist, Game-Integrationen und weitere Workflows, die später in diesem Guide beschrieben werden.

Motion Recording — Erstellen Sie Ihre eigenen Multi-Achsen-Bewegungen
Auch Bewegungen aus Gesture Sync können aufgezeichnet werden.
Bewegen Sie Ihr Smartphone, während Motion Recording aktiv ist, und MiraPlay AiO erfasst die Bewegungsdaten in Echtzeit. Anschließend kann die Aufnahme als wiederverwendbares Set von Funscript-Dateien gespeichert werden.
Das bietet eine ganz andere Möglichkeit, Skripte zu erstellen.
Anstatt mehrere Bewegungskurven manuell auf einer Timeline zu bearbeiten, können Sie die gewünschte Bewegung praktisch selbst ausführen – ähnlich wie bei einer einfachen Form von Motion Capture.
Einmal aufnehmen, speichern und jederzeit wieder abspielen.
Für Nutzer, die individuelle Multi-Achsen-Bewegungen erstellen möchten, ohne jede einzelne Achse manuell bearbeiten zu müssen, ist dies eine besonders leicht zugängliche Möglichkeit.
Online Play — Inhalte durchsuchen, Skripte finden und auf einem Gerät abspielen
MiraPlay AiO enthält außerdem Online Play, das einen einfacheren Workflow für Online-Inhalte und Funscripts bietet.
Der integrierte Browser kann zusammen mit einem unabhängigen Funscript-Player verwendet werden. Kompatible Skriptdateien lassen sich direkt herunterladen, und zusammengehörige Multi-Achsen-Dateien können automatisch gruppiert werden.
Auch mit Motion Recording erstellte Skripte können in Online Play verwendet werden.
Ein typischer Workflow kann dadurch so einfach aussehen:
Durchsuchen → Skript herunterladen → Auswählen → Abspielen
ohne ständig zwischen mehreren Apps oder einem PC wechseln zu müssen.
Remote Play — Echtzeit-Interaktion über Distanz
MiraPlay AiO enthält außerdem Remote Play, das sich derzeit in der Beta-Phase befindet.
Ein privater Raum kann erstellt und mit einer anderen Person geteilt werden. Dadurch lassen sich gestenbasierte Bewegungen in Echtzeit über das Internet übertragen.
Da diese Funktion von einer Internetverbindung und Server-Infrastruktur abhängig ist, können die Netzwerkbedingungen Latenz und Stabilität beeinflussen. Remote Play sollte daher eher als wachsender Bestandteil des MiraPlay-Ökosystems betrachtet werden und nicht als Ersatz für die lokale Wiedergabe.
3. Normale Videos und Funscripts auf dem PC abspielen
Sie bevorzugen einen größeren Bildschirm, eine lokale Videobibliothek oder einen klassischen Desktop-Workflow?
MiraBot eignet sich auch sehr gut für die Wiedergabe über einen PC.
MiraPlay Web — Der einfache Einstieg am PC
Für Nutzer, die eine unkomplizierte Desktop-Lösung suchen, ist MiraPlay Web ein guter Ausgangspunkt.
Ein typisches Setup sieht so aus:
Video + Funscript → MiraPlay Web → MiraBot
Dadurch bleibt der Workflow relativ einfach, ohne dass Sie für die grundlegende Wiedergabe mehrere separate OSR-Tools benötigen.
MiraPlay Web bietet außerdem Zugriff auf gerätebezogene Funktionen und Einstellungen und eignet sich daher sowohl als Wiedergabeumgebung als auch als Einrichtungstool.
Wenn Sie einfach Ihre eigenen Videos und Skripte am Computer abspielen möchten, empfehlen wir, zunächst hier zu beginnen und fortgeschrittene Drittanbieter-Software erst später zu erkunden.
MultiFunPlayer — Fortgeschrittene Funscript- und OSR-Workflows
Nutzer, die bereits mit dem OSR-Ökosystem vertraut sind, kennen wahrscheinlich MultiFunPlayer, kurz MFP.
MultiFunPlayer ist eine leistungsfähige, von der Community entwickelte Anwendung, die häufig für die synchronisierte Funscript-Wiedergabe und Multi-Achsen-OSR-Geräte verwendet wird.
Statt an einen einzigen Media Player gebunden zu sein, kann MFP mit unterstützten Playern und Zeitsynchronisationsquellen zusammenarbeiten und die Bewegungsausgabe separat verarbeiten.
Ein typischer Workflow sieht so aus:
Video Player → MultiFunPlayer → MiraBot
Fortgeschrittene Nutzer erhalten mit MFP umfangreiche Kontrolle über Achsenzuordnung, Bewegungsbereiche, Bewegungsverarbeitung, Synchronisierung und Ausgabe.
MFP eignet sich besonders, wenn Sie bereits über ein bestehendes OSR-Setup verfügen oder eine detailliertere Steuerung wünschen, als ein einfacher Plug-and-Play-Player bietet.
Bei PC-Software von Drittanbietern ist USB weiterhin ein guter Ausgangspunkt, wenn maximale Kompatibilität im Vordergrund steht. Drahtlose Verbindungen können verwendet werden, sofern die jeweilige Software oder das Plugin sie unterstützt.
4. Sie haben nur ein Single-Axis-Skript? Mit Multi-Axis Assist können Sie weitere Bewegungen hinzufügen
Eine Realität des heutigen Funscript-Ökosystems ist, dass ein großer Teil der vorhandenen Inhalte weiterhin nur Stroke enthält.
Das bedeutet: Selbst wenn Ihr Gerät mehrere Achsen wiedergeben kann, weisen viele Online-Skripte es lediglich an, sich vor und zurück zu bewegen.
Multi-Axis Assist in MiraPlay AiO bietet dafür eine weitere Möglichkeit.
Anstatt das ursprüngliche Skript zu ersetzen, arbeitet die Funktion parallel dazu.
Der ursprüngliche Player oder die Website steuert weiterhin Stroke, während Ihr Smartphone über Gesture Sync zusätzliche Bewegungen wie Roll, Pitch und Twist hinzufügt.
Zum Beispiel:
Website / Player → Stroke
plus
MiraPlay AiO → Roll / Pitch / Twist
ergibt zusammen:
Multi-Achsen-Bewegung mit MiraBot
Dies kann mit kompatiblen Single-Axis-Wiedergabequellen wie FapTap und anderen OSR-Workflows verwendet werden.
Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass die zusätzlichen Achsen nicht zufällig erzeugt werden. Sie steuern sie selbst mit Ihrem Smartphone.
Bewegen Sie das Smartphone nur leicht für dezente Variationen oder verwenden Sie größere Gesten für ausdrucksstärkere Bewegungen. Dadurch kann sich dasselbe Single-Axis-Skript bei jeder Wiedergabe etwas anders anfühlen.

5. Interaktive VR-Videos — Von lokalen VR-Videos bis SexLikeReal
Gerade in VR kann die Synchronisierung physischer Bewegungen für ein besonders immersives Erlebnis sorgen.
Anstatt ein flaches Video anzusehen, während sich das Gerät unabhängig davon bewegt, umgibt Sie das visuelle Erlebnis in einem VR-Headset, während MiraBot die dazu passenden physischen Bewegungen wiedergibt.
Für dieses Setup gibt es verschiedene Möglichkeiten – von sehr einfachen bis hin zu stark individualisierbaren Lösungen.
Lokale VR-Videos
Sie benötigen keinen Online-Abonnementdienst, um VR-Inhalte mit MiraBot zu verwenden.
Wenn Sie bereits ein kompatibles VR-Video und das passende Funscript besitzen, können Sie von MiraPlay unterstützte Wiedergabe-Workflows verwenden, um beide wie bei einem normalen Video zu synchronisieren.
Lokale VR-Videos sind daher eine gute Option für Nutzer, die ihre eigene Medien- und Skriptbibliothek verwenden.
SexLikeReal und DeoVR — Eine einfachere direkte Verbindung
Für unterstützte SexLikeReal-Wiedergabeumgebungen bietet die neuere MiraBot-Firmware eine deutlich einfachere Möglichkeit.
Ab MiraBot Firmware v1.3.0 steht ein SLR-Compatible Bluetooth Mode zur Verfügung.
Ist dieser Modus aktiviert, können unterstützte SLR-/DeoVR-Umgebungen MiraBot über Bluetooth verbinden, ohne dass MultiFunPlayer als PC-Bridge erforderlich ist.
Ein typisches Setup kann daher so aussehen:
VR-Headset → SLR / DeoVR → Bluetooth → MiraBot
Bei kompatiblen Standalone-VR-Setups reduziert dies die benötigte Software erheblich.
Das ist besonders praktisch für Nutzer, die einfach ihr Headset aufsetzen und starten möchten, ohne zuvor eine umfangreichere PC-basierte OSR-Umgebung einzurichten.
Die Verfügbarkeit hängt weiterhin von der Wiedergabeumgebung, den Abonnement- bzw. Inhaltsanforderungen, der Firmware-Version und der Gerätekonfiguration ab. Daher empfehlen wir, bei der Einrichtung dem jeweils aktuellen SLR-Verbindungsleitfaden zu folgen.

6. Spiele — Echtzeit-Bewegungen statt vorab aufgezeichneter Bewegungen
Videowiedergabe und Game-Integration funktionieren grundlegend unterschiedlich.
Bei einem Video ist die Bewegung normalerweise bereits im Voraus festgelegt:
Video-Timeline → Vorab aufgezeichnetes Skript → MiraBot
Ein unterstütztes Spiel kann dagegen Bewegungen anhand dessen erzeugen, was gerade im Spiel passiert:
Game-Event / Animation → Echtzeit-Bewegung → MiraBot
Dadurch entsteht eine völlig andere Art von Erlebnis.
Virt-a-Mate — Einer der flexibelsten MiraBot-Game-Workflows
Virt-a-Mate (VaM) ist eine der etabliertesten Umgebungen für fortgeschrittene OSR-ähnliche Game-Interaktionen.
Mit einem kompatiblen Plugin wie ToySerialController können Bewegungen aus einer VaM-Szene in T-Code umgewandelt und an MiraBot gesendet werden.
Zum Beispiel:
VaM-Charakterbewegung → ToySerialController → MiraBot
Wenn sich die Animation verändert, verändert sich gleichzeitig auch die physische Bewegung.
Nutzer können außerdem Bewegungsparameter und Zuordnungen anpassen, um sie besser auf unterschiedliche Szenen oder persönliche Vorlieben abzustimmen.
Dadurch ist VaM besonders interessant für MiraBot-S6-Nutzer, die Multi-Achsen-Bewegungen intensiver nutzen möchten, anstatt das Gerät lediglich als Stroke-only-Gerät einzusetzen.

Umgekehrte Steuerung: VaM mit dem Smartphone kontrollieren
MiraPlay AiO eröffnet noch eine weitere Variante des VaM-Workflows.
Mit Gesture Sync + UDP Streaming und einem kompatiblen VaM-Plugin wie BusDriver kann Ihr Smartphone als Motion-Capture-Controller für einen ausgewählten Körperbereich des Charakters verwendet werden.
Bewegen Sie das Smartphone und der virtuelle Charakter reagiert darauf.
Gleichzeitig kann MiraBot derselben Echtzeit-Eingabe folgen.
Der Workflow sieht vereinfacht so aus:
Smartphone → VaM-Charakter
und
Smartphone → MiraBot
gleichzeitig.
Anstatt das Gerät lediglich von einer vorgefertigten Animation steuern zu lassen, kontrollieren Sie sowohl die virtuelle als auch die physische Bewegung selbst.
Es handelt sich zwar nicht um vollständiges Ganzkörper-Motion-Capture, aber es entsteht eine überraschend intuitive Verbindung zwischen Ihrer physischen Eingabe, einem virtuellen Charakter und einem echten Multi-Achsen-Gerät.
Weitere Spiele, Plugins und Mods
MiraBot ist nicht auf VaM beschränkt.
Da viele OSR-/T-Code-ähnliche Workflows unterstützt werden, umfasst das Community-Ökosystem auch weitere Game-Plugins und Integrationsmethoden.
Beispiele sind OSR-Plugins für Koikatu / Koikatsu, Integrationen für 2D-Spiele, Funscript-basierte Game-Tools und individuelle Game-Mods.
Die Kompatibilität unterscheidet sich je nach Spiel und Plugin. Fortgeschrittene Nutzer sollten daher immer die Anforderungen der jeweiligen Integration prüfen, bevor sie ein neues Spiel einrichten.
7. Motion Studio — Bewegungen mit Game-Events verbinden
Einige Spiele wurden ursprünglich überhaupt nicht für die Nutzung mit OSR-Geräten entwickelt.
Hier können Tools wie Motion Studio, Game-Mods, Plugins und lokale Integrationen zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.
Anstatt von einem Spiel zu verlangen, kontinuierlich standardisierte Bewegungsdaten auszugeben, kann eine Integration bestimmte Game-Events mit zuvor erstellten Motion- oder Session-Daten verknüpfen.
Vereinfacht:
Game-Event → Mod / Integration → Motion Studio → MiraBot
So kann beispielsweise eine Animation, Szene, Statusänderung oder ein anderes Ereignis im Spiel die entsprechende Bewegung auslösen.
Motion Studio eignet sich daher besonders für individuelle Projekte und Game-Integrationen, für die noch kein fertiges OSR-Plugin existiert.

8. Entdecken Sie das größere OSR-Ökosystem
MiraBot wurde entwickelt, um einen einfacheren und ausgereifteren Einstieg in Multi-Achsen-Interaktionen zu bieten, ist aber nicht auf MiraPlay beschränkt.
Fortgeschrittene Nutzer können weiterhin kompatible Tools aus dem größeren OSR-Ökosystem nutzen.
Je nach gewünschtem Einsatz gehören dazu beispielsweise Funscript-Player wie MultiFunPlayer und XTPlayer, Web-Controller wie Ayva und Mosa, Game-Plugins für Virt-a-Mate und Koikatu sowie Tools zur Skripterstellung wie OpenFunScripter.
Diese Offenheit ist besonders praktisch, wenn Sie bereits ein OSR-ähnliches Gerät besitzen, über eine bestehende Skriptbibliothek verfügen oder gerne mit individuellen Setups experimentieren.
MiraPlay bietet einen einfachen Einstieg.
Das OSR-Ökosystem bietet Ihnen noch deutlich mehr Möglichkeiten.
9. Kein Video? Kein Funscript? Sie können MiraBot trotzdem verwenden
Ein häufiges Missverständnis ist, dass ein interaktives Gerät immer ein Video mit einem passenden Skript benötigt.
Bei MiraBot ist das nicht der Fall.
Ein Funscript ist eine Möglichkeit, Bewegungen zu erzeugen – aber nicht die einzige.
Mit MiraPlay können Bewegungen auch über Gesture Sync von Ihrem Smartphone, aus aufgezeichneten individuellen Bewegungen, aus kompatiblen Spielen, aus Echtzeit-UDP-Daten, über Remote Play oder aus anderer unterstützter OSR-Software stammen.
Dadurch ist MiraBot nicht nur ein Gerät zur Mediensynchronisierung, sondern auch eine allgemeine Multi-Achsen-Bewegungsplattform.
10. Erweitern Sie das Erlebnis mit Hardware-Modulen
Die Software bestimmt, wie sich MiraBot bewegt.
Hardware-Zubehör kann dieser Bewegung völlig neue Dimensionen hinzufügen.
Twist
Twist ergänzt das Erlebnis um eine Rotationsbewegung.
Wenn ein kompatibles .twist.funscript, eine Multi-Achsen-Anwendung oder Gesture-Sync-Eingabe verfügbar ist, kann die Rotation gemeinsam mit der Hauptbewegung Stroke ausgeführt werden, anstatt nur als separater fester Effekt zu funktionieren.
Damit eignet sich Twist besonders für Multi-Achsen-Funscripts, VR, Gesture Sync und Spiele.

Twist Heated Receiver
Der Heated Receiver ergänzt das Erlebnis um Wärme.
Anstatt die Bewegung selbst zu verändern, fügt er eine weitere Ebene physischer Immersion hinzu und bleibt dabei mit dem Twist-System kompatibel.
Für Nutzer, die ein umfassenderes Setup aufbauen möchten, ist dies eine natürliche Erweiterung über reine Bewegung hinaus.

Open Receiver
Der Open Receiver bietet eine flexiblere Befestigungsmöglichkeit für Nutzer, die verschiedene kompatible Sleeves verwenden möchten, anstatt auf eine einzige Receiver-Konfiguration beschränkt zu sein.
Er ist besonders praktisch für Nutzer, die bereits bevorzugte Sleeves besitzen oder mit verschiedenen Setups experimentieren möchten.

MiraLube
MiraLube integriert die Schmierung in denselben interaktiven Workflow.
Es unterstützt Live-Steuerung und den freihändigen Auto Mode, kann aber noch mehr: Schmieraktionen können aufgezeichnet und als .lube.funscript-Daten wiedergegeben werden.
Das bedeutet, dass ein interaktives Setup mehr als nur Bewegungsachsen enthalten kann.
Zum Beispiel:
Video
→ Stroke-Skript
→ Twist-Skript
→ Lube-Skript
Dadurch kann auch das Timing der Schmierung Teil des Erlebnisses werden, anstatt eine vollständig separate manuelle Aktion zu bleiben.

T-Valve
T-Valve fügt kompatiblen MiraBot-S6-Konfigurationen eine steuerbare Druckwirkung hinzu.
Sie kann automatisch oder manuell gesteuert werden. Aktuelle MiraPlay-Workflows können außerdem Ventilaktionen für eine spätere Wiedergabe aufzeichnen.
Zusammen mit MiraLube und Twist verdeutlicht dies einen wichtigen Gedanken hinter dem MiraBot-Ökosystem:
Interaktive Daten müssen nicht ausschließlich Bewegungen steuern.
Sie können auch andere physische Effekte kontrollieren, die mit dem Erlebnis synchronisiert werden.

Desk Mount und Positionierungszubehör
Die Befestigung kann einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie sich ein Bewegungs-Setup anfühlt.
Ein Desk Mount sorgt für eine stabile Installation und ermöglicht gleichzeitig, Position und Winkel des Geräts an unterschiedliche Umgebungen und Positionen anzupassen.
Bei einem Multi-Achsen-Gerät ist eine sichere Befestigung besonders wichtig, da das System Bewegungen in mehr Richtungen erzeugt als ein einfaches Single-Axis-Gerät.

11. USB, Bluetooth oder Wi-Fi — Welche Verbindung sollten Sie verwenden?
MiraBot unterstützt mehrere Verbindungsmethoden, da unterschiedliche Anwendungen unterschiedliche Anforderungen haben.
Es gibt keine einzelne Verbindungsart, die in jedem Fall die beste ist.
| Anwendungsfall | Guter Ausgangspunkt |
|---|---|
| MiraPlay AiO | Bluetooth LE oder Wi-Fi |
| MiraPlay Web | USB oder unterstützte drahtlose Verbindung |
| OSR-PC-Software von Drittanbietern | USB für breite Kompatibilität |
| Direkte SLR-/DeoVR-Verbindung | SLR-Compatible Bluetooth |
| VaM-/UDP-Workflows | USB oder Wi-Fi UDP |
| Fortgeschrittene OSR-Tools | Anforderungen der Software/des Plugins beachten |
USB: Maximale Kompatibilität
Wenn Sie eine PC-Anwendung eines Drittanbieters verwenden und nicht wissen, welche Verbindungsmethode Sie wählen sollen, ist USB normalerweise der sicherste Ausgangspunkt.
Die Verbindung ist einfach, direkt und wird von vielen vorhandenen OSR-Anwendungen unterstützt.
Bluetooth LE: Einfache drahtlose Verbindung
Bluetooth ist besonders praktisch für die Nutzung mit Smartphones und unterstützte Standalone-VR-Workflows.
Für viele alltägliche MiraPlay-AiO-Funktionen bietet es eine einfache kabellose Nutzung.
Wi-Fi: Flexible Netzwerkintegration
Wi-Fi eignet sich besonders für UDP Streaming, Game-Integrationen und andere netzwerkbasierte Workflows.
Ab Firmware v1.3.0 unterstützt MiraBot Wi-Fi und Bluetooth LE innerhalb derselben Firmware. Nutzer müssen daher nicht mehr separate Wi-Fi- und Bluetooth-Firmware-Versionen verwalten, nur um zwischen den beiden drahtlosen Modi zu wechseln.

12. Mit welchem MiraBot-Workflow sollten Sie beginnen?
Bei so vielen Möglichkeiten fragen Sie sich vielleicht trotzdem, womit Sie am besten anfangen.
Am einfachsten ist es, den Workflow zu wählen, der zu den Inhalten passt, die Sie ohnehin bereits gerne nutzen.
Wenn Sie das einfachste Setup möchten
Starten Sie mit:
MiraBot + MiraPlay AiO
Probieren Sie zunächst Gesture Sync aus und anschließend Video Sync, sobald Sie ein Video und ein Funscript haben.
Wenn Sie bereits Videos und Funscripts besitzen
Starten Sie mit:
MiraPlay Web oder MiraPlay AiO
Wenn Sie später eine detailliertere Achsensteuerung und mehr Player-Optionen wünschen, können Sie MultiFunPlayer ausprobieren.
Wenn VR für Sie im Mittelpunkt steht
Starten Sie bei unterstützten SLR-Inhalten mit:
VR-Headset + SLR / DeoVR + SLR-Compatible Bluetooth
Für fortgeschrittene individuelle VR-Workflows können Sie MultiFunPlayer zusammen mit DeoVR oder HereSphere nutzen.
Wenn Sie Spiele und Echtzeit-Interaktion möchten
Starten Sie mit:
Virt-a-Mate + ToySerialController
Anschließend können Sie MiraPlay AiO UDP Streaming, BusDriver, Motion Studio und weitere Game-Integrationen erkunden.
Wenn Sie ein möglichst umfassendes Multi-Achsen-Erlebnis möchten
Wählen Sie eine Konfiguration, die die Achsen und Erweiterungsmodule unterstützt, die Sie nutzen möchten, und kombinieren Sie sie anschließend mit Multi-Achsen-Funscripts, Gesture Sync, Spielen oder Motion Studio.
MiraBot Lite oder MiraBot S6?
Beide Geräte nutzen dasselbe größere MiraPlay- und OSR-kompatible Ökosystem, sind jedoch für unterschiedliche Nutzertypen ausgelegt.
MiraBot Lite ist die kompaktere und einsteigerfreundlichere Option. Er eignet sich gut für Nutzer, die einfacher in MiraPlay, Videosynchronisierung, Gesture Sync, VR und Multi-Achsen-Bewegungen einsteigen möchten, ohne ein großes Setup aufzubauen.
MiraBot S6 richtet sich an Nutzer, die noch weiter gehen möchten – mit umfassenderen Multi-Achsen-Bewegungen, fortgeschritteneren Game-Workflows und mehr Erweiterungsmöglichkeiten durch Module wie Twist, MiraLube und T-Valve.
Wenn dies Ihr erster Einstieg in Multi-Achsen-Geräte ist, erleichtert Lite den Zugang zum Ökosystem.
Wenn Sie möglichst viele Möglichkeiten dieses Ökosystems erkunden möchten, bietet S6 mehr Raum für Erweiterungen.
Einfach anfangen. Mehr entdecken, wenn Sie bereit sind.
Es gibt nicht nur eine „richtige“ Art, MiraBot zu verwenden.
Ein Nutzer lädt vielleicht einfach ein Video und ein Funscript auf sein Smartphone.
Ein anderer verbringt die meiste Zeit in VR.
Wieder andere nutzen VaM, erstellen Multi-Achsen-Bewegungen, entwickeln Game-Mods oder kombinieren Twist, Drucksteuerung und skriptgesteuerte Schmierung in einem individuellen Setup.
All diese Workflows basieren letztlich auf derselben Idee:
Videos. VR. Spiele. Apps. Funscripts. Gesten. Echtzeitdaten.
↓
MiraBot
Genau das unterscheidet MiraBot von einem Gerät, das nur für eine bestimmte Art von Inhalten oder eine einzige Softwareplattform entwickelt wurde.
Sie können heute ganz einfach beginnen und später mit derselben Hardware immer neue Nutzungsmöglichkeiten entdecken.
Bereit für den Einstieg?
Neu bei MiraBot?
Entdecken Sie MiraPlay AiO und sehen Sie, wie einfach der Einstieg sein kann.
Sie kennen sich bereits mit OSR aus?
Auf unserer Seite Kompatible Software finden Sie kompatible Player, Plugins, Game-Integrationen und Skript-Tools.
Sie wählen Ihren ersten MiraBot?
Vergleichen Sie MiraBot Lite und MiraBot S6, um die Konfiguration zu finden, die am besten zu Ihrer gewünschten Nutzung passt.